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Welche Lösung ist besser für einen elektrischen Radlader: „Dreimotor“ oder „Zweimotor plus Einzelgetriebe“?

Jan 12, 2026 0

Während die Elektrifizierung zum unvermeidlichen Weg für die Transformation und Modernisierung von Baumaschinen wird, bestimmt die Wahl der technischen Route die strategische Positionierung eines Unternehmens. Die „Drei-Motor-Lösung“ gegenüber der „Zwei-Motor-plus-Ein-Getriebe-Lösung“ ist nicht nur ein einfacher Wettbewerb um Überlegenheit, sondern vielmehr eine branchenweite Entscheidung, die Tiefe und Breite der Elektrifizierung betreffend – Umbruch versus Kontinuität –, die gemeinsam die Branche in das Zeitalter des elektrischen Antriebs vorantreiben.

Kernunterschied: Disruptive Innovation vs. evolutionäre Weiterentwicklung

Der grundlegende Unterschied dieser beiden Lösungen ergibt sich aus ihren unterschiedlichen Dekonstruktionslogiken traditioneller Antriebsstrukturen.

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AOLITEs E606 Drei-Motor-Lösung: eine komplette Plattform-Revolution.

Diese Lösung eliminiert traditionelle Komponenten wie Getriebe und Antriebswellen und verwendet stattdessen eine „zwei Fahrmotoren plus ein Arbeitsmotor“-Anordnung. Die Fahr- und Arbeitsysteme sind vollständig entkoppelt, zudem wird die Kraftübertragung von einer mechanischen Starrverbindung auf elektronische Signalsteuerung umgestellt, wodurch die zugrundeliegende Antriebsstruktur neu gestaltet wird.

AOLITEs E615 Zwei-Motor-plus-ein-Getriebe: Präzise Ersatzantriebsquelle

Diese Lösung ersetzt den Verbrennungsmotor durch einen Hochleistungsmotor, behält dabei jedoch das ausgereifte mechanische Getriebe und die Antriebsachse vollständig bei. Der Kraftübertragungsweg bleibt identisch mit dem von kraftstoffbetriebenen Fahrzeugen, was eine Elektrifizierungsanpassung auf Basis eines ausgereiften mechanischen Systems darstellt, statt einer Neukonstruktion.

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Strategieansatz: Effizienz-Optimisten vs. pragmatische Zuverlässigkeit

Drei-Motor: Verankerung einer Zukunft der Effizienz und Intelligenz.

Der Vorteil der Dreimotorenlösung liegt in ihrer vereinfachten Struktur und dem verbesserten elektronischen Steuersystem. Durch die Eliminierung des mechanischen Getriebeprozesses werden Energieverluste erheblich reduziert. Zudem ermöglicht das elektronische Steuersystem eine dynamische, zeitnahe Leistungsverteilung, wodurch maximale Energieeffizienz erreicht wird, und bietet gleichzeitig großes Potenzial für intelligente Anwendungen. Außerdem senkt die vereinfachte Struktur die Betriebs- und Wartungskosten und entspricht so den langfristigen Entwicklungsanforderungen der Branche. Allerdings verursacht sie höhere Anfangskosten und stellt neue Anforderungen an die Regelungstechnik und Wartungssysteme.

Zweimotor mit Getriebe: Basierend auf aktueller Zuverlässigkeit und Kosteneffizienz

Das Kernstück dieser Lösung liegt in der Übernahme traditioneller Technologien. Die mechanischen Komponenten haben sich bereits erfolgreich im Markt bewährt und erfüllen perfekt die zentrale Anforderung nach „Robustheit und Langlebigkeit“ bei Baumaschinen. Aufgrund einer ausgereiften Lieferkette sind Forschungs- und Entwicklungskosten sowie Herstellungskosten geringer, wodurch Anschaffung und Wartung einfacher zu handhaben sind und die Markteinführung elektrischer Produkte beschleunigt wird. Gleichzeitig verfügt die mechanische Struktur über umfangreiche Erfahrung im Umgang mit Stößen und Überlastungen, was eine reaktionsschnellere Bedienung ermöglicht. Allerdings begrenzt der inhärente mechanische Verlust das erreichbare Maß an Energieeffizienz und schränkt damit die Möglichkeiten zur Intelligentisierung gewissermaßen ein.

Szenarioauswahl: Anpassung an die Gegenwart oder Führung in die Zukunft?

Der Wettbewerb zwischen den beiden Wegen repräsentiert das gleichzeitige Nebeneinander von „Anpassung an die Gegenwart“ und „Führung in die Zukunft“.

Langfristig gesehen stellt die Drei-Motor-Lösung die ultimative Richtung dar. Der Kern der Elektrifizierung liegt in hoher Effizienz und Energieeinsparung, kombiniert mit intelligenter Technologie. Mit sinkenden Technologiekosten wird die Drei-Motor-Lösung die Branche in ein neues Zeitalter des „rein elektrisch plus intelligent“ führen, das den primären Schwerpunkt der F&E-Aktivitäten von AOLITE bilden wird.

Im derzeitigen Markt hat sich die Lösung „Zwei-Motor-plus-Getriebe“ breiter durchgesetzt. In der Anfangsphase der Elektrifizierung priorisieren Nutzer Zuverlässigkeit und Kosten. Daher ermöglicht diese Lösung traditionellen Anwendern, elektrische Ausrüstung mit minimalen Umstellkosten zu übernehmen, und fungiert als entscheidende Kraft für eine schnelle Marktexpansion.

Parallel auf zwei Spuren, gemeinsam die elektrische Zukunft gestalten

Die Dreimotoren-Lösung ähnelt einem reinen Elektrofahrzeug, das von Grund auf neu konzipiert wurde, um die optimale Lösung zu erreichen und den Wandel voranzutreiben. Die Zweimotoren-Lösung mit Getriebe hingegen ähnelt einem ausgereiften „Fuel-to-Electric“-Modell, das auf dem bestehenden System basiert und die Verbreitung fördert.

Für Nutzer mit anspruchsvollen Betriebsanforderungen bieten die Dreimotoren-Lösung deutlich größere langfristige Vorteile; für gewöhnliche Nutzer, denen Zuverlässigkeit und Kosten wichtiger sind, ist letztere pragmatischer. Kurzfristig werden beide Lösungen koexistieren und genau auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt sein. Langfristig jedoch wird die tief integrierte, drive-by-wire Dreimotoren-Lösung letztendlich ein unaufhaltsamer Trend werden, der die Branche dazu bringt, vom „elektrischen Ersatz“ zur „intelligenten Aufrüstung“ voranzuschreiten.